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ACS Classics

Podiumsveranstaltung

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Urs P. Ramseier und Jakob Kuster bestritten das diesjährige Podium von ACS Classics


Classic Cars: Wohin geht die Reise?


Neue Mobilitätskonzepte, die persönlichen Erwartungen beim Oldtimerkauf sowie Fallstricke beim Fahrzeugimport: Das waren die Hauptthemen des diesjährigen Podiums von ACS Classics.

Dass dieser Anlass mittlerweile seinen festen Platz im Jahresprogramm des Clubs hat, zeigte sich an der wiederum starken Beteiligung von gut 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das Verkehrssicherheitszentrum Thurgau in Weinfelden bot wiederum die ideale Infrastruktur.

Vom pionierhaften ACS …


Den Auftakt gestaltete Urs P. Ramseier. Der bekannte Schweizer Automobilhistoriker und Initiant des Swiss Car Register vermittelte eine Fülle von historischen Informationen, zum Beispiel über die Anfänge des Automobils in der Schweiz und die damals bedeutende Rolle des ACS, hatte sich der 1898 gegründete Club doch als pionierhafter Förderer des Automobilrennsports und des ersten Autosalons in Genf hervorgetan.

Ramseier beschäftigte sich aber nicht nur mit der Vergangenheit, sondern wagte auch einen Blick in die nahe Zukunft, nämlich in die Zukunft neuer Mobilitätskonzepte und des autonomen Fahrens. Internationale Bestrebungen, das Automobil, insbesondere die Classic Cars, unter Schutz zu stellen, seien zwar lobenswert, könnte aber auch eine Kehrseite haben, gab der Referent zu bedenken, bevor er auch die die Marktentwicklung bei Classic Cars einging.

… bis zu gefährlichen Emotionen


Die Fallstricke beim Import von Classic Cars beleuchtete anschliessend Jakob Kuster. Er ist Präsident der Oldtimergruppe des ACS Thurgau und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit historischen Fahrzeugen. Emotionen seien gefährlich, und man dürfe sich nicht zu einem Kauf bewegen lassen, ohne das besichtigte Fahrzeug knallhart zu beurteilen. Lieber von einer Auslandreise zurückkehren als eine Katze im Sack zu kaufen, lautete der Rat des Oldtimergaragisten.

Wer schliesslich ein Fahrzeug importiere, müsse besonders darauf achten, dass alle wichtigen Papiere vorlägen, wusste Kuster aus eigener Erfahrung zu berichten. Vorsicht sei auch geboten, wer seinen Classic Car ins nahe Ausland fahre oder bringe, um es an einer Messe zum Verkauf anzupreisen. Wer sein Fahrzeug nicht beim Zoll anmelde, laufe Gefahr, Ärger mit den ausländischen Zollbehörden zu bekommen. Das könne bis zur Beschlagnahmung führen.


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Wann:
Donnerstag, 9. November 2017, 18.30 Uhr Apéro Riche, 19.20 Uhr Beginn Podium
Wo: Verkehrssicherheitszentrum Thurgau, Dufourstrasse 76, 8570 Weinfelden

Die Märkte für Oldtimer

Die Podiumsdiskussion hat mittlerweile einen festen Platz im Jahresprogramm der Oldtimergruppe des ACS, Sektion Thurgau, eingenommen. Im Zentrum stehen dieses Jahr die Märkte für Classic Cars bzw. deren Entwicklung, beobachtete Trends in den Beurteilungskriterien und wertbestimmenden Faktoren und nicht zuletzt auch in den interessierten Kundensegmenten und im Anschaffungszweck.

Dazu konnten wir zwei ausgewiesene Referenten gewinnen: Urs P. Ramseier, der bekannte Schweizer Automobilhistoriker, Kurator verschiedener Concours d’Elégance-Anlässe und Initiant des Swiss Car Register– den ACS-Mitgliedern bekannt durch seine Artikel im Club Magazin „Auto“ – spricht über „Quo vadis Classic Cars?“.

Konkret ums Thema Markt und Anschaffung dreht sich dann der zweite Beitrag. Viele von uns kennen diese Erfahrung: man findet den Oldie seiner Träume in einem Inserat; Typ, Jahrgang, Farbe, Zustand und sogar der Preis, alles stimmt – nur leider steht das Auto in einem anderen Land. Jakob Kuster von der Oldtimer-Wellness Garage in Scherzingen lässt uns in strukturierter Form, an seinen Erfahrungen mit dem Import von Oldtimern teilhaben.

Lassen Sie sich diese Referate und die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit den beiden Referenten und anderen Oldtimer-Freunden nicht entgehen! Gerne begrüssen wir Sie an dieser Podiumsdiskussion mit Apéro Riche.

Anmeldung
Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl beschränkt. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum Donnerstag, 2. November 2017. Für ACS-Mitglieder ist dieser Anlass inklusive Apéro Riche kostenlos. Nichtmitglieder bezahlen vor Ort einen Kostenbeitrag von CHF 20.00.



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Rund 70 Oldtimerfreunde nahmen Ende April 2016 an der Podiumsveranstaltung des ACS Thurgau teil und erhielten wichtige Informationen und faszinierende Einblicke in zwei Oldtimerthemen. Lesen Sie mehr darüber.


ACS Beratung +41 71 677 38 38
ACS Pannendienst-Nummer +41 44 628 88 99