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Aktuelle Themen

 

2016: Ein Jahr mit grosser verkehrspolitischer Bedeutung
Das alte Jahr neigt sich zu Ende und schon stehen die grossen Herausforderungen des kommenden Jahres vor der Tür. Am 28. Februar wird an der Urne für den Gotthard eingespurt und damit für eine sichere und kosteneffiziente Verbindung zwischen Nord und Süd. Eine Volksabstimmung von weitreichender Bedeutung für die Schweiz, für unseren Föderalismus, für die Sicherheit und für eine tragfähige und reale Verkehrspolitik getragen vom Bundesrat und vom Parlament.
Editorial 08-15
E-Mobilität – quo vadis?
Elektroautos haben in der Schweiz nach wie vor einen schweren Stand. Das wird sich so schnell auch nicht ändern. Denn bis heute sind die Probleme mit der Reichweite und der Ladekapazität nicht beseitigt. Zudem fehlt es nach wie vor an einer flächendeckenden Infrastruktur. Dennoch ist das Thema der E-Mobilität derzeit allgegenwärtig. Der in den vergangenen Wochen Schlagzeilen produzierende VW-Skandal um die Software-Manipulationen bei der Messung der Abgaswerte hat die Diskussion betreffend Elektromotor zusätzlich angeheizt. Noch bleibt hinsichtlich der Entwicklung der Elektroautos vieles im Nebel: Wird Apple die mutmassliche neue Wunderbatterie auf den Markt bringen? Stehen wir tatsächlich vor dem schnellen Durchbruch des Elektromobils?
Editorial 07-15
Die zweite Tunnelröhre am Gotthard; die einzig richtige Wahl
Die Abstimmung über das Referendum gegen den Sanierungsausbau des Gotthards naht. Nachdem sich der Bundesrat und das Parlament klar für den Ausbau des Gotthards zu zwei richtungsgetrennten Fahrspuren entschieden haben, kommt es im kommenden Jahr nun trotzdem zur Volksabstimmung. Es gibt keine valable Alternative zur zweiten Tunnelröhre am Gotthard. Diese ist im Interesse der Verkehrssicherheit, der Versorgungssicherheit, dem sparsamen Umgang mit unseren Mitteln und auch im Interesse eines nationalen Ansatzes, welcher die Interessen aller Regionen der Schweiz berücksichtigt, die einzig richtige Lösung.

Editorial 06-15

NAF-Entwurf – grosser Handlungsbedarf
Mit grossem Mehr hat sich die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerats (KVF-S) im August 2015 für die Schaffung eines unbefristeten Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs- Fonds (NAF) ausgesprochen. Der Automobil Club der Schweiz (ACS) lehnt die Vorlage in dieser Form indes klar ab. Zu zahlreich sind die Mängel. Die vom ACS im bundesrätlichen Entwurf vom 18. Februar 2015 kritisierten Eckwerte der höheren Mineralölsteuer und der Quersubventionierung der Schiene durch die Strasse wurden nicht beseitigt. Es ist daher grosser Handlungsbedarf gegeben. Jetzt heisst es erst recht: Rotstift zücken, die Vorlage wesentlich nachbessern und sich bedingungslos für eine faire Verkehrsfinanzierung stark machen.
Editorial 05-15
Zahlen und Fakten – ein Votum für Transparenz und Fairness in der Finanzierung
Der Autofahrer finanziert mit seinen Abgaben nicht nur den Unterhalt und den Ausbau der Strasseninfrastruktur, sondern auch den allgemeinen Bundeshaushalt und den öffentlichen Verkehr. Obwohl 80% des volkswirtschaftlich bedeutenden Verkehrs über die Strasse abgewickelt wird, sehen wir uns mit täglich wachsenden Staustunden konfrontiert, und längst notwendige Ausbauten der Strasse bleiben im Stadium des «Wunschdenkens» stecken. Der Bundesrat hat letzten Monat seinen Konzeptbericht zu Mobility Pricing unter dem Aspekt der «Verkehrslenkung» in die Anhörung geschickt. Er sieht eine Abkehr von der traditionellen Besteuerung der Treibstoffe, Motorfahrzeugsteuern und anderen Abgaben zu einem «pay as you use» System vor. Ein Ansatz, der nicht zwingend falsch ist, aber ein Sammelsurium an Gefahren in sich birgt, jedoch auch eine Chance als Wende zum Besseren darstellen kann.
Editorial 04-15
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