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Auto

  • Bundesrat streicht veraltete Verkehrsregeln

    Nachfolgend einige Beispiele von gestrichenen Bestimmungen:
    • Die Regeln für Fussgängerkolonnen werden aufgehoben, weil es solche Kolonnen kaum mehr gibt (Art. 26 und 49 VRV).
    • Die Regeln über das Mitführen von sperrigen sowie spitzen und kantigen Gegenständen durch Fussgängerinnen und Fussgänger (Art. 48 Abs. 2 VRV) entsprechen nicht mehr dem Verkehrsverhalten.
    • Die Regel, wonach Radfahrerinnen und Radfahrer die Pedale nicht loslassen dürfen (Art. 3 Abs. 3 VRV), kann gestrichen werden, weil sie unnötig ist.
    • Die Signale «Einfahrt von rechts» und «Einfahrt von links» auf Autobahnen und Autostrassen (Art. 41 SSV) sind kaum in Gebrauch und werden aufgehoben.

    Unter anderem werden folgende Bestimmungen modernisiert:
    • Bisher waren auf Radwegen gemäss Verordnung nur einspurige Fahrräder zugelassen. Neu wird festgehalten, dass auch mehrspurige Fahrräder sowie Radfahrer mit (Kinder-)Anhängern auf dem Radweg verkehren dürfen (Art. 40 Abs. 2 VRV; Art. 33 Abs. 1 SSV).
    • Weil gemessen an der zurückgelegten Distanz überdurchschnittlich viele tödliche Verkehrsunfälle durch Rückwärtsfahren verursacht werden, soll dieses auf das Notwendigste beschränkt werden. Es soll nur noch dann rückwärts gefahren werden dürfen, wenn die Weiterfahrt oder das Wenden nicht möglich ist (Art. 17 Abs. 3 VRV).
    • Auf einer Autobahn mit drei Spuren pro Richtung soll die Spur ganz links künftig nur noch von Fahrzeugen benutzt werden, die mit mehr als 100 km/h fahren dürfen; dies im Interesse des Verkehrsflusses. Bisher galt dafür Mindesttempo über 80km/h. Diese Bestimmung stammt aus einer Zeit, als auf den Autobahnen ein Mindesttempo von 60 km/h galt.

    Die neuen Regeln, bzw. die Streichung der veralteten Artikel, gelten ab 1. Januar 2016.

  • 2. Massnahmenpaket «Via sicura» gültig ab 1.1.2014

    • Das Alkoholverbot von = 0,10 Promille gilt für folgende Personengruppen:
      • Berufschauffeure (Lastwagen, Car, Gefahrguttransport)
      • Neulenkende (Inhaber Führerausweis auf Probe)
      • Fahrschüler/Innen
      • Fahrlehrer/Innen
      • Begleitpersonen von Lernfahrten

    • Obligatorisches Fahren mit Licht am Tag
    • Halterhaftung für Ordnungsbussen
      Ist der Gebüsste bzw. Täter nicht bekannt, muss die Ordnungsbusse vom Halter des Fahrzeuges bezahlt werden.

    Mehr zum „Via sicura“ Programm des Bundes – klicken Sie hier
    Alles zum 2. Massnahmenpaket von „Via sicura“ finden Sie hier

  • Alkohol im Strassenverkehr: Atemprobe statt Blutprobe ab dem 1. Oktober 2016
    Die vom Parlament im Rahmen von «Via sicura» beschlossene beweissichere Atemalkoholprobe im Strassenverkehr wird am 1. Oktober 2016 eingeführt. Eine Blutprobe wird nur noch bei Verdacht auf Betäubungsmittelkonsum, auf Verlangen der betroffenen Person oder in Ausnahmefällen durchgeführt.

  • Fahren mit Licht am Tag
    Seit dem 1. Januar 2014 ist Fahren mit Licht am Tag obligatorisch. Wer sich nicht daran hält, riskiert eine Ordnungsbusse von 40 Franken.

    Mehr zum Thema Licht am Tag (PDF)

  • Vortritt Zone Tempo 30
    In der Tempo 30 Zone gilt für Fahrzeuge generell Rechtsvortritt.

    Da es in der Regel keine Fussgängerstreifen gibt, ist gegenüber zu Fuss Gehenden besondere Vorsicht geboten. Die Fahrzeuge haben wohl Vortritt, dennoch sollen sie den Fussgängern das Queren der Strasse ermöglichen.

  • Kreisel fahren
    Über das korrekte Kreisel fahren, klärt folgendes Video auf:

ACS-Beratung +41 31 328 31 11
ACS-Pannendienst-Nummer +41 44 628 88 99