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In der Verkehrssicherheit ist eines unbestritten: Wir brauchen Vorbilder und gute Beispiele. Nur so kann es gelingen, neue Massstäbe für das Verkehrsverhalten zu schaffen mit mehr Verantwortung für die eigene Person und für die anderen.

Die Aktion "Ritter der Strasse" will diese Denkweise fördern und beweist seit 1969, dass sich im Strassenverkehr nicht nur Negatives ereignet. Mut und Verantwortung, speziell aber Zivilcourage zeichnen die Ritter aus. Oft haben die von der Aktion geehrten Personen ausserordentliche Leistungen vollbracht, teilweise sogar ihr eigenes Leben riskiert, um einer gefährdeten Person zu helfen. So werden Verunfallte aus brennenden Fahrzeugen gerettet, wobei die Retter nicht selten selber Verbrennungen erleiden. Oder in pechschwarzer Winternacht wird von einem Retter in eiskaltem Wasser nach einem Kind getaucht, das in einem Auto eingeschlossen, dringend auf Hilfe angewiesen ist. Doch auch in vielen anderen Situationen haben die "Ritter der Strasse" ganz Ausserordentliches geleistet, um eine schlimme Lage doch noch zu einem einigermassen "guten Ende"
zu wenden. Die Ausgezeichneten stehen zudem auch stellvertretend für jene, die ganz bescheiden jemandem helfen, ohne dies gross bekannt zu machen.

Die Aktion «Ritter der Strasse» wird vom Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) mitfinanziert. Sie besteht seit 42 Jahren, ist breit abgestützt (SRG SSR idée suisse, bfu, ACS, TCS, ASTAG, ACVS, FVS) und geniesst in der Öffentlichkeit grosse Beliebtheit.

Ausgezeichnet und geehrt werden Verkehrsteilnehmende, die sich besonders mutig, rücksichtsvoll und unfallfolgemindernd verhalten haben. Jüngste Ritterin war bisher ein 9-jähriges Mädchen, ältester Preisträger ein 78-jähriger Mann.

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Anmeldungen für «Ritter der Strasse» sind mit einer kurzen Schilderung des Sachverhalts und der Angabe eines unabhängigen Zeugen oder unter Bezugnahme auf einen Polizeirapport zu richten an: 

Ritter der Strasse
Hodlerstrasse 5a
3011 Bern

www.ritterderstrasse.ch

Medienmitteilungen

Wenn das Auto plötzlich im Wasser landet...

Mehr Akteure und weniger Zuschauer – bei einem Verkehrsunfall kann jeder Bürger durch beherztes Eingreifen Schlimmeres verhindern, ja sogar Leben retten. Zum Beispiel dann, wenn Menschen in einem Auto gefangen sind, das in ein Gewässer geraten ist. Gemeinsam mit der Seepolizei der Kantonspolizei Waadt und dem Dynamic Test Center hat die Aktion «Ritter der Strasse» heute auf der Place du Marché in Vevey demonstriert, wie man sich oder andere aus einer solchen Notsituation retten kann.

Im Rahmen einer kommentierten Live-Show wurde auf der Place du Marché in Vevey ein grosses Wasserbecken mit einem darin versinkenden Auto aufgestellt. Spezialisten der Seepolizei der Kantonspolizei Waadt und des Dynamic Test Centers (DTC) demonstrierten, wie man sich selber retten oder wie man eingeschlossenen Fahrzeuginsassen helfen kann. Besucherinnen und Besuchern der Veranstaltung bot sich die Gelegenheit, an einem Simulator selbst aktiv zu werden. Sie konnten das Einschlagen eines Autofensters üben und die Erfahrung machen, wie schwierig es ist, eine Autotüre unter Wasser zu öffnen. In einer Notsituation selber Akteur statt bloss Zuschauer zu sein, kann oft Schlimmeres abwenden und sich als lebensrettend erweisen. Noch besser ist, es gar nicht erst zu einer Notsituation kommen zu lassen. Aus diesem Grund wurden auf der Place du Marché nebst Informationsständen auch noch andere Simulatoren aufgestellt. Daran konnten die Besucherinnen und Besucher die Wirkung des Sicherheitsgurts bei Vollbremsung und beim Überschlagen des Autos erleben oder erfahren, wie ein Fahrzeug auf unterschiedlichste Witterungsbedingungen reagiert.

Die Rettungskräfte geben Tag für Tag ihr Bestes, um Menschen zu helfen, die bei Verkehrsunfällen verletzt werden. Doch manchmal braucht es auch couragierte Bürgerinnen und Bürger, die im Ernstfall rasch und beherzt eingreifen. Denn oft entscheiden die ersten Minuten nach dem Unfall über Leben und Tod. Durch ihr richtiges Verhalten haben in der Vergangenheit schon zahlreiche mutige Menschen Unfallfolgen mindern und sogar Leben retten können: Seit 1969 wurden 470 von ihnen als «Ritter der Strasse» ausgezeichnet. Bei über einem Viertel der Auszeichnungen ging es um die Rettung von Menschen aus Autos, die in ein Gewässer geraten waren. Solche Unfälle sind zwar nicht sehr häufig, sie enden aber oftmals tragisch. Mit dem Ziel, die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren und aufzuzeigen, wie in einem solchen Fall korrektes und sicheres Eingreifen aussieht, führte die Aktion «Ritter der Strasse» heute in Vevey diesen Event durch.
Die Aktion «Ritter der Strasse» wird vom Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) mitfinanziert. Sie besteht seit 45 Jahren, ist breit abgestützt (SRG SSR idée suisse, bfu, ACS, TCS, ASTAG, ACVS, FVS) und geniesst in der Öffentlichkeit grosse Beliebtheit. Ausgezeichnet und geehrt werden Verkehrsteilnehmende, die sich besonders mutig, rücksichtsvoll und unfallfolgemindernd verhalten haben. Jüngste Ritterin war bisher ein 9-jähriges Mädchen, ältester Preisträger ein 78-jähriger Mann.

Anmeldungen für «Ritter der Strasse» sind mit einer kurzen Schilderung des Sachverhalts und der Angabe eines unabhängigen Zeugen oder unter Bezugnahme auf einen Polizeirapport zu richten an: Ritter der Strasse, Hodlerstrasse 5a, 3011 Bern. www.ritterderstrasse.ch
ACS-Beratung +41 31 328 31 11
ACS-Pannendienst-Nummer +41 44 628 88 99