Der CX-5 ist das Erfolgsmodell der japanischen Traditionsmarke. Weltweit wurden seit der Lancierung im Jahr 2012 über fünf Millionen Fahrzeuge verkauft. Jetzt legt Mazda die dritte Generation auf: Grösser, moderner, digitaler, komfortabler.

Zu den ambitionierten Wachstumszielen von Matthias Walker, seit fünf Jahren Managing Director von Mazda (Suisse) SA, soll der neue CX-5 einen stattlichen Beitrag leisten. Fast 20'000 Schweizerinnen und Schweizer sind aktuell mit dem Crossover-SUV unterwegs. Jeder vierte verkaufte Mazda in der Schweiz ist ein CX-5. Mit dem Erfolgsmodell begann vor rund 14 Jahren nicht nur der kommerzielle Aufschwung, sondern ebenso die gestalterische und technische Neuorientierung der Japaner: Kodo-Design, Skyactiv-Technologien, Leichtbau und eigenständige Motorenkonzepte.
Diesen Tugenden huldigt Mazda auch bei der dritten Generation. Zum europäischen Marktstart setzen die Japaner auf eine einzige Motorisierung: Den auf 2,5 Liter Hubraum vergrösserten Vierzylinder-Saugbenziner, inklusive 24-Volt-Mildhybridsystem und mit einer auf den ersten Blick eher bescheiden anmutenden Gesamtleistung von 141 PS. Keine Turboaufladung, keine Plug-in-Technik, keine Dieseloption. Doch dem neuen CX-5 kommen sein niedriges Gewicht von 1671 kg und ein Drehmoment von 238 Nm bei 3500 bis 3750 U/min entgegen. Klar, ein Sprinttalent ist er deshalb nicht (0–100 km/h in 10,9 sec), dafür aber sein WLTP-Verbrauch von 7,4 l/100 km moderat. Zumindest auf dem Papier eignet sich der CX-5 mit einer maximalen Anhängelast von zwei Tonnen sogar als Zugmaschine.

Nebst einer sehr gefälligen Optik beeindruckt der neue mit seinem grosszügigen Raumangebot. Das hat einen Grund: Mit 4,69 Metern Länge und einem Radstand von 2,82 Metern ist der neue CX-5 fast so gross wie der CX-60. Die Platzvorteile spüren primär die Passagiere in der zweiten Reihe. Das Interieur wirkt hochwertig: Materialien und Verarbeitung widerspiegeln die gestiegenen Ambitionen.
Beim Cockpit hat Mazda einen markanten Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht. Statt des gewöhnungsbedürftigen Dreh-Drück-Stellers gibt es nun ein grosses Touchdisplay, wahlweise mit 12,9 oder 15,6 Zoll. Die Oberfläche ist widgetbasiert aufgebaut, erinnert an Smartphones und lässt sich individuell konfigurieren. Google-Dienste wie Maps oder der Play Store sind serienmässig integriert, künftig soll zudem auch der KI-Sprachassistent Gemini unterstützen.
Auf einer ersten Testrunde auf Überlandstrassen und Autobahnabschnitten erweist sich der neue Mazda CX-5 als souveräner, unaufgeregter Reisebegleiter. Der Motor ist im Zusammenspiel mit der serienmässigen Sechsstufen-Wandlerautomatik zwar kein Kraftprotz, aber auch kein schlechter. Der 2,5-Liter-Sauger verrichtet seine Arbeit unaufgeregt. Zum moderaten Verbrauch trägt die serienmässige Zylinderabschaltung bei, die bei geringer Last zwei der vier Zylinder stilllegt. Zum auf Komfort ausgelegten Gesamtpaket passt das Fahrwerk, das auch ohne adaptive Dämpfer oder komplizierte Technik eine ausgezeichnete Balance realisiert.
Für den neuen Mazda CX-5 gibt es zwar nur eine Motorisierung, dafür aber gleich vier Ausstattungslinien: Prime Line (Basis), Center Line, Exclusive und Homura (Top). Bereits das Einstiegsmodell bietet für attraktive CHF 37'800.– eine umfangreiche Ausstattung und alle wichtigen modernen Fahrassistenzsysteme. Allradantrieb kostet nur CHF 1'900.– extra. Die ersten Fahrzeuge stehen bereits bei den 64 Schweizer Mazda-Händlern.
Text Markus Rutishauser / Bilder Werk