Der Gang an die Urne ist ein Muss

01.05.2019

Der Sonntag, 20. Oktober 2019, ist Wahlsonntag. Kein herkömmlicher Sonntag also, denn mit den Wahlen in die eidgenössischen Räte werden die Karten in Bern auch in Sachen Verkehrspolitik für die kommenden vier Jahre neu gemischt. Davon sind wir alle betroffen, vor allem, wenn es um Themen rund um den motorisierten Individualverkehr geht. Deshalb ist der Gang an die Urne ein Muss.

In der nächsten Legislatur stehen in den eidgenössischen Räten wegweisende Geschäfte zur Debatte, die unsere Verkehrsinfrastruktur im Allgemeinen und den motorisierten Individualverkehr im Speziellen für die Zukunft massgeblich beeinflussen werden. Ich denke da beispielswiese an die Totalrevision des CO2-Gesetzes. Durch die in den letzten Monaten anhaltende Klimadebatte bläst uns Autofahrenden ein starker Gegenwind ins Gesicht. Vorhaben, welche die Gewährleistung des Verkehrsflusses auf der Strasse betreffen, werden es zunehmend schwer haben. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass die Gewährleistung der Mobilität ein wesentlicher Faktor für den Erfolg unserer Wirtschaft und für unsere vernetzte Gesellschaft ist. Damit die bürgerlichen Parteien auch in der kommenden Legislatur zusammen mit dem ACS die Interessen der Automobilistinnen und Automobilisten in Bundesbern vertreten können, ist es unerlässlich, dass die bürgerlich Wählenden ihre demokratischen Rechte wahrnehmen und an die Urne gehen. Wer wählt, kann die Politik generell und damit auch die zukünftige Verkehrspolitik mitbeeinflussen. Darum möchte ich an dieser Stelle an Sie alle appellieren: Nutzen Sie Ihre Bürgerrechte und gehen Sie wählen! Wer am 20. Oktober 2019 nicht persönlich an die Urne gehen mag, kann ja ganz einfach brieflich wählen. Hauptsache Sie machen mit und wählen die Kandidatinnen und Kandidaten, die Ihre verkehrspolitischen Interessen in Bern am besten vertreten. In den Reihen des ACS gibt es schweizweit einige Mitglieder, die für einen Sitz in den eidgenössischen Räten kandidieren. Diesen Kandidatinnen und Kandidaten, die aus verschiedenen Kantonen und Regionen kommen, stellen wir in einem Sonderteil dieser Ausgabe des ACS Magazins eine Plattform zur Verfügung, damit sie sich zu den brennendsten Verkehrsthemen kurz äussern können. Wir haben jeder und jedem von ihnen drei Fragen zu aus unserer Sicht brennenden, verkehrspolitischen Themen gestellt, zu denen sie ihre Haltung kurz äussern konnten. Eine Übersicht über alle Kandidierenden und deren Antworten finden Sie auf den Seiten 35 bis 42. Damit möchten wir Ihnen, liebe ACS Mitglieder, die Möglichkeit bieten zu sehen, welche Clubmitglieder kandidieren und wie sich diese Kandidatinnen und Kandidaten für Ihre verkehrspolitischen Interessen in Bern einsetzen und diese entsprechend vertreten würden. Nutzen Sie diesen Service, und machen Sie sich selber ein Bild. Ganz unabhängig davon, ob Sie Ihre Wahlliste schon zusammengestellt haben oder nicht,tragen Sie bitte den 20. Oktober 2019 in Ihrer Agenda ein, und nutzen Sie Ihr Wahlrecht. Nur so können wir sicherstellen, dass die Weichen der Mobilität der Zukunft im Sinne von uns Nutzern des motorisierten Individualverkehrs gestellt werden.

NR Thomas Hurter
Zentralpräsident
Automobil Club der Schweiz

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