Historische Chance für eine Lösung am Rosengarten verpasst

10.02.2020

Das Komitee «JA zur Chance Rosengarten» bedauert die Ablehnung der sinnvollen Gesamtverkehrslösung. Damit rückt eine mehrheitsfähige Lösung zwischen Stadt und Kanton Zürich.

Das Komitee «JA zur Chance Rosengarten» bedauert die Ablehnung der sinnvollen Gesamtverkehrslösung.
Damit rückt eine mehrheitsfähige Lösung zwischen Stadt und Kanton Zürich für das seit bald 50 Jahren bestehende Provisorium am Rosengarten wieder in weite Ferne. Auch andere Infastrukturpojekte sind dadurch gefährdet.

Der dringend notwendige Ausbau des ÖV-Angebotes zwischen Zürich Nord und Zürich West bzw. Süd kann nun nicht wie geplant stattfinden, während die 56'000 Autos am Rosengarten bleiben. «Die Gegner der Vorlage haben keinen Weg aufgezeigt, wie das von der VBZ prognostizierte Wachstum von rund 100 Mio. Fahrgästen pro Jahr bis 2030 aufgefangen werden soll» betont Peter Anderegg, Präsident der IG öffentlicher Verkehr Zürich: «Nun haben wir einen Scherbenhaufen. Innert nützlicher Frist wird wohl kaum mehr ein Projekt umgesetzt werden können».
«Es ist den Gegner der Vorlage gelungen, die Bevölkerung zu verunsichern. Das bedauern wir sehr. Einem ÖV-Ausbau zu Lasten des Individualverkehrs wurde bereits 2010 von der Stadtzürcher Bevölkerung deutlich verworfen und widerspricht heute auch der Kantonalen Verfassung» betont Ruth
Enzler, Präsidentin des ACS Sektion Zürich. «Also befinden wir uns wieder in einer Patt-Situation zwischen Stadt und Kanton Zürich, in welcher sinnvolle Infrastrukturlösungen unmöglich sind. Doch nun stehen die Gegner der Vorlage in der Verantwortung, der Bevölkerung nicht nur Utopien vorzugaukeln, sondern mehrheitsfähige Lösungen zu präsentieren», meint Enzler weiter.  

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