Bellerivestrasse

25.08.2026

ACS begrüsst Verzicht auf Spurabbau

Die ACS Sektion Zürich begrüsst den Entscheid des Zürcher Stadtrats, auf den geplanten Spurabbau an der Bellerivestrasse zu verzichten. Die Erfahrungen während der Notsanierung zeigen zugleich, wie entscheidend ein gutes Verkehrsmanagement für den Verkehrsfluss ist.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten funktionierte die Verkehrsführung auf nur noch zwei statt vier Fahrspuren während der Bauarbeiten dank konsequentem Verkehrsmanagement gut. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass ein dauerhafter Spurabbau unter normalen Bedingungen ebenso funktionieren würde.

Während der Bauzeit hat die Stadt die meisten Fussgängerquerungen und Zufahrten aus dem Seefeld aufgehoben und auch die bergseitigen Seitenstrassen gesperrt. Erst diese besonderen Bedingungen ermöglichten den weitgehend flüssigen Verkehrsfluss.

Der ACS hatte sich seit Beginn der Diskussion für den Erhalt der Leistungsfähigkeit der Bellerivestrasse, gegen Ausweichverkehr in die Quartiere und für den Einbezug des Kantons eingesetzt. 2022 verlangte er ausdrücklich einen tatsächlich ergebnisoffenen Versuch mit klaren Kriterien und der Möglichkeit des Scheiterns.

Der nun gefällte Entscheid zeigt aus Sicht des ACS auch, dass es sich lohnt, geplante Kapazitätsreduktionen auf wichtigen Hauptverkehrsachsen sachlich und mit guten Argumenten zu hinterfragen. Der ACS wird sich auch beim künftigen Strassenprojekt dafür einsetzen, dass die Leistungsfähigkeit der Bellerivestrasse und die Erreichbarkeit der Stadt gewährleistet bleiben.

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